Nico runs 4 nature

Time 2 Play!

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Wings For Life

Die ersten drei Trainingswochen sind geschafft. Vor allen Einheiten, inkl. der Langen bis 30 km, steht ein zufriedenstellendes, mit Kuli geschriebenes Häkchen. Anstrengend war es dennoch. Über die jetzige Erholungswoche freue ich mich gerade schon. Der Schwung aus dem Silvesterlauf lässt langsam nach. Hier und da nehmen die „ich habe jetzt eigentlich keine Lust“-Momente zu. Was lässt sich gegen das Charma des Schweinehunds unternehmen? Mit welchem Knochen kann man ihn ködern, damit er von einem runtergeht? Für mich war es der Ausblick auf ein Rennen. Also habe ich mich für den „Wings For Life“-Lauf angemeldet. Dieser findet drei Wochen vor meinem Marathon statt. Vom Timing her optimal. So kann ich Anfang Mai meine Laufkleidung für heißes Wetter testen und die letzte nervige und zehrende lange Einheit mit etwas absolut Fantastischem verbinden. Doch was macht diesen Lauf so großartig? Hier gibt es nun eine wirklich lange Liste. Mit was soll ich beginnen?

Fangen wir klein an. Die Örtlicheit: Startpunkt ist die Olympiahalle in München. Die ersten Kilometer verlaufen daher auch durch den schönen Olympiapark. Es macht einfach Spaß da hindruchzulaufen. Zudem kann man sich auch nicht verlaufen. Ja, man läuft auf den befestigten und asphaltierten Wegen. Also wäre das auch so kein Problem. Doch selbst wenn man wollen würde. Die Strecke auf den ersten Kilometern zu verlassen ist einfach unmöglich, weil einem von beiden Seiten begeisterte Menschenmassen zujubeln. Nochmal: Das. Macht. Wirklich. Spaß. Tolles Gelände, tolle Kulisse. Doch tolle Kulissen haben auch andere Läufe.

Was spricht noch für „Wings For Life“? Das Thema bzw. die Story. 100% der Teilnahmegebühr wird der Gesundheitsforschung gespendet. Ziel soll es sein Querschnittslähmung heilen zu können. Dieses Anliegen erkennt man auch, wenn man einen genaueren Blick auf das Logo wirft und sich den Namen des Laufs nochmals durch den Kopf gehen lässt. Zusätzlich dazu können die Läufer für die Forschung Spenden sammeln (weitere Infos). Mein Spendenzugang dafür gibt es – HIER – .

Weiter geht´s mit Grund Nummer drei, weshalb das Race spitze ist. Es ist der einzigartige Laufmodus bzw. das Konzept. Was ich damit meine erkläre ich sofort. Theoretisch kann man unendich lange laufen. Wenn man schneller als ein Auto ist. Jetzt denkt ihr vielleicht: „Waaaas? Wie soll das denn gehen? So ein Quatsch!“ Ich drücke mich genauer aus. Man steht am Startplatz, der Startschuss ertönt und man läuft. Wie immer. Nach einer halben Stunde fährt vom Startplatz dann allerdings ein Auto los, das sogenannte „Catcher-Car“. Dieses wird in der Regel von einem Sportpromi (z. B. Rennrodler Felix Loch) gefahren. Nicht volle Pulle, sondern mit einer Geschwindigkeit von 14-15 km/h. Jede Stunde nimmt die Geschwindigkeit ein klein wenig zu. Wird man irgendwann von diesem Auto überholt, ist das Rennen für einen vorbei. Je nach eigenem Tempo läuft man also zwischen einem Kilometer bis zu knappen 70 km, was zuletzt die Siegesdistanzen bei den Männern waren. Die Frauen haben ungefähr eine wahnsinnige Marathonstrecke absolviert. Dieses Konzept ist einzigartig. Genauso wie das Gefühl, wenn man nach gewisser Zeit hinter sich blickt und von Weitem das Catcher-Car erblickt. Dieser Moment verschafft einem selber nochmal ein paar PS mehr. Hat man es dann kurz hinter sich, wird teilweise noch ein Schlusssprint eingebaut. Und dann ist es vorbei. Man klatscht sich mit dem Fahrer ab und ist echt happy. Auf der ganzen Strecke sind Shuttles verteilt, welche einen dann wieder zurück in den Olympiapark fahren. Hier hatte ich einen meiner besten Laufmomente. Bei meiner ersten Teilnahme (26,2 km) wurden wir direkt in das Olympiastadion gefahren. Zu dieser Zeit warteten schon genug andere Teilnehmer und Zuschauer auf den Rängen. Der frenetische Beifall als wir aus dem Bus stiegen war unglaublich. Ich fühlte mich wie ein Sportstar. Richtig richtig toller Augenblick.

Kommen wir zum letzten Punkt der für dieses Rennen spricht. Die Teilnehmer(zahl). Jährlich nehmen weit mehr als 100.000 LäuferInnen teil. Mit dabei sind auch Menschen, die im Rollstuhl fahren, auf Krücken gehen oder auf andere Weise gehbehindert sind. Diese tragen aber meist mit Abstand das größte Feuer in den Augen mit sich. In einem Jahr gewann sogar ein Rollstuhlfahrer das Rennen. Wow! Sehr respektabel ist aber eben auch die Zahl. Als größtes Laufevent gilt es dennoch nicht. Es wird nämlich ein wenig gemogelt. Die 100.000 – 160.000 starten nämlich nicht alle in München, sondern weltweit. Dennoch bleibt es cool. Egal ob in Österreich, Polen oder den Niederlanden. Egal ob in Japan, Brasilien oder den USA. Es gibt zahlreiche Locations wo dieses Rennen stattfindet. Und zwar zeitgleich! Nicht alle um 10 Uhr Ortszeit, sondern ganz genau zeitgleich! So startet man mittags in München, während es in Australien schon abends oder in Amerika noch dunkler morgen ist. Absoluter Wahnsinn. Dieses Spaktakel wird übrigens auch häufig life auf Servus-TV übertragen. Wer sich das also nicht vor Ort ansehen kann … Ich freue mich mega auf dieses Event. Auch aufgrund meiner Erinnerungen die ich bei den bisherigen drei Teilnahmen sammeln durfte. Eine davon war z. B. dass die Strecke 2016 an Kuh- und Schafsweiden vorbeiführte. Die Tiere sind etwas erschrocken oder sollen wir sagen wurden motiviert. Kühe und Schafe nahmen nämlich Reisaus und flüchteten von der Heide. Links neben mir rannte so ein älterer Herr während ich rechts von meiner eine Kuh willkommen heißen durfte, die uns ein paar Kilometer lang begleitete. Gleiches Spektakel konnten LäuferInnen hunderte Meter weiter ebenso beobachten. Im Folgejahr wurde die Rennstrecke daher leicht angepasst ;-).

Mein Ziel ist es, meine Trainingsstrecke (35 km) zu erreichen, was für dieses Rennen meine weiteste Strecke wäre (beim „Wings For Life“ frägt man ja angesichts des Konzepts nach den Kilometern und nicht nach der Zeit). Bisher liegt mein Maximum bei 33,46 km, was mir damals weltweit Rang 1507 von 120.054 einbrachte. Mal sehen, wie es dieses Jahr wird. Platz gibt es noch genug. Also meldet euch an. Es ist es wert! Eine wahnsinns Erfahrung. Wer noch einen wirtschaftlichen oder Konsumgrund braucht: Das im Startgeld (bis 1. März 49 €) mitinbegriffene Laufshirt ist von „adidas“. Ich hoffe, ich konnte euch inspirieren. Wenn nicht für den Lauf, dann zumindest für eure nächste Sporteinheit für die ihr mit eurem eigenen Schweinehund kämpfen müsst. Gebt Gas =)!

Woche 1 & das Grüßen beim Laufen

Sie hat begonnen. Meine Vorbereitungszeit. Woche 1. Schon jetzt wurde mir klar, dass es wenig zum Ausruhen gibt. Denn diese 1. Woche verlangte u. a. bereitseine Intervallsession mit einer Pace von je 3:57 min/km und eine 25k-Einheit die ich so schnell wie den Hockenheimring (4:44 min/km) laufen sollte. Doch mein Training für den Silvesterlauf scheint sich mehr als bezahlt gemacht zu haben. Beides geschafft und auch noch gut. Zu den nun gelaufenen 61 Wochenkilometer gesellte sich dann noch eine Squash-Einheit. Schön gemeinsam Sport zu machen. Und auch der Muskelkater danach war mal wieder ganz ein anderer =). Insgesamt also ein toller Start mit einem guten Gefühl den Plan bewältigen zu können.

Weg vom Trainingsbericht. Wer sich diese Woche auf die Straße getraut hat, dem sind bestimmt die Straßenverhältnisse – verschneit oder vereist – aufgefallen. Bitter kalt. Noch extremer haben die Feldwege ausgesehen. Auf diesen konnte man z. T. aufgrund des „Hochwassers“ schon fast Schlittschuhlaufen. Dieser Umstand war mir aber bei meiner ersten Einheit ziemlich egal bzw. war mir das nicht bewusst. Vielleicht wäre ich im Hellen und nicht am Abend gelaufen. Im Kopf habe ich mich schon ermahnt Vorsicht walten zu lassen und an meine Trails und den Nepal-Marathon gedacht, bei denen das Gelände auch knackig war. Doch irgendwie habe ich mich dann in Gedanken verloren. Herausgerissen wurde ich, als nur noch einer meiner Kopfhörer funktionierte. Ich habe alles durchgetestet und nach dem Grund gesucht. Steckt er richtig im Ohr? Liegt es am Soundtrack? Ist der Anschluss schon wieder im Eimer? Nichts davon! Als ich die Leitungen in den Fokus nahm ist es mir aufgefallen. Einer der Kopfhörer war abgerissen. Warum? In Gedanken laufend bin ich auf eine Eisplatte getreten und konnte mich gerade noch auf den Beinen halten. Dabei habe ich meine Arm so heftig ausgestreckt, dass sich eines der Kabel des Kopfhörers vom Rest getrennt hat. Nun ja. Passiert halt.

Kommen wir zum letzten Punkt: Grüßen! Grüßt ihr beim Sport bzw. beim Laufen? Ich jedenfalls schon. Also ich grüße die anderen Läufer. Nicht weil es der Rest nicht wert wäre, sondern weil ich ansonsten manchmal mehr mit grüßen als mit laufen beschäftigt wäre. Dies gehört sich aber unter LäuferInnen so. Quasi eine Art Läuferetikette. Außerdem finde ich es schön ein Lächeln, eine erhobene Hand oder auch nur ein Nicken wahrzunehmen die sagen: „Cool dass du auch unterwegs bist, Buddy!“ Nicht schlimm, wenn das mal jemand nicht macht, doch heute, während meiner langen Einheit, habe ich etwas mehr darüber philosophiert. Sind die Läufer neu im Sport? Kein Problem nicht zu grüßen. Woher soll man das auch wissen? Aber ein paar Geschlechtsunterschiede sind mir schon aufgefallen und das nicht nur heute. In der Regel grüßen sich die Herren schon (ca. 4 von 5). Mitten im Intervall oder in einer schnellen Einheit ist es auch klar, wenn man kein „Servus“ zurückbekommt. Ich selbst bekomme da dann auch max. nur die Hand hoch. Bei den Damen schaut die Quote aber weitaus schlechter bei mir aus (ca. 1 von 5). Hier gibt es unter den „Nicht-Grüßerinnen“ drei Hauptgruppen. Bei der Ersten erhält man einen Blick, der sagt: „Was willst du von mir? Wir kennen uns nicht und das soll bitte auch so bleiben.“. Die Mimik der zweiten Gruppe interpretiere ich ungefähr so: „Bleib´ fern von mir! Ich abe in meiner Jacke Pfefferspray und habe kein Scheu, dieses auch einzusetzen!“. Zuletzt noch die „Keinen-Blick-Wert“-Gruppe. Den nehme ich eher bei etwas älteren Läuferinnen wahr. Diese schauen zunächst in deine Richtung, sobald jedoch gegrüßt wird wandert die Nase hoch und der das Gesicht zur anderen Seite. Hm, liegt das nun nur an mir? Ich trage in der Regel helle bunte Sachen und wirke eher nicht… gefährlich. Aber gut. Manche finden ja auch Clowns gruselig. Wie sind denn da eure Erfahrungen? Achtet doch ma nächste Woche darauf, wenn ihr draußen wieder Sport macht. Ich bin gespannt, ob sich meine Beobachtungen mit euren decken. Bis dahin: Schnell gelaufen ist weniger gefroren. Time 2 Play!

PR – Ein fantastischer Jahresabschluss

Der Gersthofer Silvesterlauf ist vorbei. Und er war großartig. Es ist immer wieder toll die alten Gesichter zu sehen und sich deren Jahresrückblick anzuhören. Meist sieht man sich wirklich nur zu diesem Anlass. Der erste „Flitzilauf“ (Stadionrunde für die Kleinen) des Kindes, eine neue Wohnung, man erwartet ein Kind … – einfach wunderbar! Des Weiteren durfte ich auch Zeuge eines Weltrekords, also eines richtigen Weltrekords, werden. Ein Mann, Viktor Reger, lief im vergangenen Jahr jeden Tag über 50 km, also mehr als 365 x 50 = 18250 km. Seine letzten Jahres-Meter lief er beim Silvesterlauf. Was für eine unglaubliche Leistung. Größten Respekt. Und hier zeigt es sich wieder: Egal was man selbst „krasses“ macht und erlebt, nach oben gibt es keine Grenzen. Nichtsdestotrotz freue ich mch auch tierisch über meinen eigenen Rekord. Ich habe mein Ziel erreicht und bin unter 41 min gelaufen. Sogar in meiner persönlichen Bestzeit. Und nicht nur das, ich bin die 9,7 km in 39:47 min gelaufen. Die 40-Minuten-Marke wollte ich eigentlich mal als konkretes Projekt auf die Agenda setzen, da sie für mich durchaus eine ansprechende Hürde war. Doch beim vergangenen Lauf lief alles perfekt. Tolles Wetter, tolle Strecke und zufriedenstellende Fitness. Und, mit Sicherheit ein entscheidender Faktor, eine super Laufgruppe. Ich habe mich mit niemand verabredet, jedoch kommt es bei den Rennen vor, dass sich Mitläufer finden, die genau das gleiche Tempo wie man selbst haben. In meinem Fall, waren diese paar Sekunden schneller als ich es mir vorgenommen habe. Für den Marathon wäre das sehr gefährlich gewesen, doch bei dieser Distanz wollte ich es riskieren. Es hat sich nicht als Fehler erwiesen. Im Gegenteil. Nach der Hälfte und auf den letzten 2,5 km konnte ich sogar nochmal etwas anziehen und auch noch meinen Schlusssprint (1 km) setzen. So war das Ergebnis eine Durchschnittspace von 4:07 min/km. Euphorisch und optimistisch blicke ich nun meinen Projekten für 2024 entgegen und freue mich wirklich sehr über meinen PR (Personal Record). Hoffentlich seid ihr genauso gut in das neue Jahr gestartet. Lasst uns gemeinsam wieder die Schnürsenkel binden und ein paar Kilometer abreisen. Bis zum nächsten & Time 2 Play!

„Lauf- und Schnaufgeschichten“

Dies soll nun kein „Best Of“ dieses Jahres werden. Einfach weiter runterscrollen. Da seht ihr, was sich in diesem Jahr alles bei mir getan hat. Bei den „Lauf- und Schnaufgeschichten“ geht es stattdessen um ein tolles Geschenk meiner Freundin an mich. Wie der Name vermuten mag, handelt es sich dabei um ein Buch mit zahlreichen Glossen und Comics. Hier ist für jeden was dabei. Egal welche Distanz, egal welche Zeit. Jeder, der die kleinen Geschichten und Gedanken liest wird sich nicht nur einmal denken „Hey! Dem geht´s wie mir.“ oder „Genauso ist es.“ Vom Läufer für Läufer. Und das Schöne: Einfache, entspannte, witzige Geschichten über eine tolle Freizeitbeschäftigung. Ohne Zielsetzung, Stress oder „So musst du das unbedingt machen, wenn du dich eine Läuferin bzw einen Läufer nennen willst!“. Zur Selbstreflexion ist es aber allemal geeignet. Dieses Wochenende startet ja der Gersthofer Silvesterlauf. Ein Volkslauf. Auch dazu gibt es einen Comic.

Unweigerlich überlegt man, in welche SCHUHblade man sich stecken würde. Gehört man z. B. zu denen mit eeeewig viel Ausrüstung (GoPro inkl. Halterung, Gels, Mützen, Handschuhe, Fahnen, etc.) oder zu denen die selbst zu dieser Jahreszeit ärmellos und kurze Hose tragen? Ich glaube, dass ich dazwischen liege. Im Winter mag ich es schon kuschelig warm. Also mit langer Hose, langen Socken, langärmeligem Shirt und T-Shirt darüber uuund einer Jacke. Oh, jeweils ein Buff für Hals und die Öhrchen darf nicht fehlen. Handschuhe, Technikausrüstung oder viel Verpflegung (für ein kleines Läufer-Pick-Nick) brauche ich aber nicht. Hm, im Winter -jetzt wo ich diese Zeilen schreibe- bin ich ggf. etwas besser ausgerüstet. Im Sommer, genügt mir jedoch je ein Textil für oben und unten. Weniger verbietet meiner Ansicht nach der Anstand.

Welche Kategorie gab es noch? Genau, richtig! Die Olfaktorische. Das stinkende Glücksshirt oder ein Best Of an Parfums und Deos? Hier bin ich, hoffe ich, in der Mitte. Also im Ranking zwischen +5 und -5 genau auf Null. Für mich bedeutet das neutral, also für andere nicht störend. Mein Glücksshirt habe ich zwar, jedoch wasche ich es, wenn es zum Einsatz kommt. Dies gilt für alles, was ich am Start trage. Zusätzlich brauche ich keinen weiteren „Eau de irgendwas“-Gerusch. Wofür auch? Ich laufe ja, treibe Sport. Ich gehe nicht aus.

Dann, ihr kennt es bestimmt auch, gibt es noch die Endspurtler und die Faschingsläufer. Bei Ersterem gebe ich mir 10 von 10. Den letzten Kilometer nochmal alles raushauen was geht! Definitv. Für mich gehört das dazu. Mir geht es an dieser Stelle nicht darum, noch Plätze gut zu machen, sondern noch meine Zeit einfach noch um ein paar Sekunden weiter nach unten zu drücken. Noch mehr auf sich stolz zu sein. Noch mehr Glückshormone nach der Ziellinie genießen zu können. Mit Faschingsläufern meine ich diejenigen, die verkleidet teilnehmen. Zu denen gehöre ich nicht. An alle „Normal“-Kostümierte: Danke für das Aufpeppen der Veranstaltung. Ich empfinde das als Bereicherung und Hingucker. Da lebt ein Laufevent gleich mehr auf. Doch es gibt auch „Krass“-Kostümierte und da gebe ich ein Maximum an Respekt. Krass heißt für mich, dass sich die Maskierten ihren Laufjob deutlich erschweren. Teilweise keine Verkleidung sondern schon mehr das Outfit eines ganzen Karnevall-Wagens haben. Hier muss ich z. B. an zwei Südafrikaner beim Great-Wall-Marathon denken, die sich jeweils als Nashorn verkleidet haben. Das „Kostüm“ bestand aus Pappmache auf einem Drahtgestell. Als Ganzkörperkostüm! Oft wird dabei auf Spendenaktionen aufmerksam gemacht. Tauschen wir dann besser den Begriff Faschingsläufer in „wahre Helden“ ein. Mir ist das aber momentan noch zu viel. Vielleicht werde ich auch mal ein „wahrer Held“.

Wozu gehört ihr denn? Schreibt mir doch mal. Ich bin jedenfalls gespannt, ob mir evtl am Sonntag noch eine weitere Kategorie ins Auge fällt, in die man die Volkslaufteilnehmenden einteilen kann. Nun wünsche ich euch einen guten Rutsch und -für die auf die es zutrifft- viel Erfolg beim letzten Race des Jahres.

Der nächste Schritt

Ich bin immer noch etwas vom Hockenheimring euphorisiert. Wie geht es weiter? Was geht (an Leistungssteigerung) noch? Wo ist ein schönes Event? Bisher habe ich mich davor gedrückt nach der Ring Running Series weiterzublicken. Die Osterzeit kommt sehr früh und das kommt mir nicht wirklich entgegen. Hier gibt es viele schöne und gute Läufe, doch terminlich beißen sich diese Termine mit meinem Urlaub. Bis März ohne wirkliches Marathontraining zu bleiben wäre ungut. Meiner jetzigen Fitness müsste ich dann Adé sagen. Insgesamt also keine Situation mit der man sich gern auseinandersetzt. Aber es hilft ja nichts.

Bis zum Jahresende werde ich meine Grundfitness durch kleinere Läufe aufrecht halten. Als Motivationsschub habe ich mich daher wieder zum Gersthofer Silvesterlauf angemeldet. Zumindest die 41 Minuten-Marke möchte ich da knacken. Danach geht es dann mit dem Marathontraining weiter. Und da ist es dann so weit. Zumindest auf dem Plan stehen die 3:08 h. Beim Generieren des Trainingsplans ist mir schon etwas mulmig geworden. Die längste Einheit hat 36 km. Die ich zweimal laufen muss. Bei den Intervallen werden Zeiten von unter 4:00 min/km verlangt. Wer jedoch A sagt muss dann aber halt auch ROO! schreien. Also keine Müdigkeit vortäuschen. Der Beginn meines Trainings ist so getimt, dass ich nach meinem Osterurlaub noch Zeit habe, wieder ins Training reinzukommen. Soll heißen: Nach der anstrengensten Phase meines Laufplans ist Urlaub. Nach dem Urlaub wiederhole ich dann die letzten beiden Wochen vor dem Urlaub. Richtig, die die so anstrengend sind. Oh Mist. Das bedeutet dann statt zwei- dreimal 36 km. Tja, man gönnt sich ja sonst nichts. Mein Plan endet dann am 26. Mai. Dort findet der WVV Marathon Würzburg statt.

Dieser nette Stadtmarathon ist tatsächlich auch als Quali-Rennen für den Boston-Marathon zugelassen. So ganz langsam kann er also nicht sein. Ein idealer Lauf für mein Vorhaben. Doch ein paar Bedenken gibt es schon. Zwar werden wir- also wir Läufer- nicht über die Weinberge joggen, jedoch gibt es viele enge Kurven die innerstädtisch bei wahrscheinlichem Publikumsverkehr zu nehmen sind. Das könnte schon etwas ausbremsen. Des Weiteren ist er halt eben nicht zu Ostern, wo noch angenehme Temperaturen herrschen, sondern eben Ende Mai. Ich bin immer noch von Regensburg traumatisiert. Hier hoffe ich, dass ich zuvor bei gutem Wetter – und mit gut meine ich heiß- trainieren kann und mich und meine Kleidung darauf einzustellen. Ich bin gespannt, wie sich dass nächste halbe Jahr entwickelt. Wo(ran) werde ich stolpern? Was wird mir wieder Auftrieb geben? Wann werde ich Abstriche machen müssen und wie oft schaffe ich es, die ein oder andere Einheit mehr zu absolvieren? Das größere oder zumindest längere Abenteuer ist ja nicht der Marathon selbst, sonst eben die lange Vorbereitungszeit davor. Stoff zum Schreiben wird es dadurch hoffentlich genug geben.

So, Schluss für heute und Laufschuhe an. Time 2 Play!

Frohe Weihnachten und Danke!

Der letzte Marathon ist nun schon fast wieder zwei Wochen her. Den Füßen geht es gut und ich habe richtig Bock wieder loszulegen. Was steht nun an?

Kassensturz! Ich möchte mich wieder ganz herzlich an alle Spendenden bedanken. Ich freue mich jedes mal tierisch, wenn ich vom WWF benachrichtigt werde, dass wieder etwas auf mein Spendenkonto draufgegangen ist. Mein 100€-Ziel konnte durch eure Hilfe erreicht werden. DANKE! Doch es weihnachtet ja sehr. Hier und da höre ich Personen, die ein Projekt suchen, für dass sie spenden können. Ich helfe euch gerne. HIER BIN ICH!!! Ggf. habt ihr ja auch noch ein wenig von eurem Weihnachtsgeld übrig und wollt lieber 5 € spenden, als euch den zehnten Glühwein hinter die Binde zu kippen (der euch nichtsdestotrotz total vergonnt ist). Lasst euch das mal durch den Kopf gehen. Also die Spendenidee, nicht den Glühwein. Ich würde mich sehr freuen.

Hockenheim Ring Running Series

Nun ist er schon wieder über eine Woche her mein Marathon. Höchste Zeit zum Schreiben.

Die Anreise nach Hockenheim verlief ganz gut. Leider hatte das Dörfchen außer Pizzalieferdienste keine wirklichen Italiener, weshalb die Pasta-Party zum Kohlenhydratesammeln entfallen ist. Doch Not macht erfinderisch. In einem urdeutschen Restaurant gab es dann eben schwäbische Pasta – Kässpatzen! In der Früh, am nächsten Tag, ging es dann zur ehemaligen F1-Rennstrecke. Bis kurz vor Schluss hätte man meinen können, dass man sich auf dem Weg zu einem Baggersee befindet. Doch dann wichen die Bäumen dem Asphalt und den Tribünen. Da ich noch keine Startnummer hatte, war ich auch extra früh dran. Den „Stress“ und die Morgenkälte hätte ich mir sparen können. Das Teilnehmerfeld war an sich schon klein, die Anzahl an Frühaufstehern war jedoch fast mit den Händen zählbar. Nach einer Minute war alles erledigt. Dafür lief der Rest beschaulich. In Ruhe mit allen anderen in einer Art Mini-Messehalle umziehen, sich die Strecke ansehen, Fotos knipsen und warten. Der Startpunkt befand sich mitten auf der Strecke, was bedeutete dass man sich gleich noch etwas warmlaufen konnte. Und dann wurden aus vier Monaten Vorbereitung nur noch fünf Minuten vor dem Rennen. Ich war tatsächlich etwas nervös, denn schließlich war der Marathon in Regensburg alles andere als rumreich. Die letzten Wochen davor haben mir auch nicht sonderlich Mut gemacht. Aus einer Pace von 4:3x min/km wurden bestenfalls 4:48 min/km. Ehrgeizig, aus der Zuversicht von einer einzigen Einheit mit gutem Geühl fünf Wochen vor dem Lauf, nahm ich mir eine Kilometerzeit zwischen 4:45 min bis 4:47 min pro vor. „Vielleicht schaffe ich zumindest eine Zeit von 3:22 h.“, habe ich mir gedacht. Bis zum Abend davor habe ich mit meiner Renntaktik gerungen. Das hatte ich noch nie. Die Zeit zum Grübeln war nun aber vorbei, denn der Startschuss nahte und zum Glück lenkten mich meine „Fans“ am Start ab. Mit denen hatte ich an dieser Stelle noch nicht gerechnet. Nun volle Konzentration.

Startschuss! *Peng!* Dieser Start war neu, denn es war ein sogenannter „Running Start“. Dabei stehen alle Läufer hintereinander und werden alle fünf Sekunden separat losgeschickt. Das war eigentlich ganz cool, denn man ist viel schneller und lässiger im Rennen drin, da man sich nicht aus dem Pulk an Mitläufern befreien muss. Die neuen Schuhe fühlten sich gut an. Die gewählte Laufkleidung war wärmetechnisch genau richtig und der MP3-Player funktionierte diesmal wieder. Ich fühlte mich gut – wie jeder Marathoni auf den ersten km. „Halte dich zurück und mach jetzt keinen Schmarrn! Nicht überpacen (zu schnell laufen). „, habe ich mich gescholten. Meinem Vorhaben (4:46 min/km) wurde ich bisher gerecht. Und noch besser, es fühlte sich so an, als ob ich mich zurückhalten muss. Doch dieses Gefühl ist ebenfalls sehr gefährlich und trügerisch. Und da passierte es. Bereits nach Fünf Kilometern wurde ich schneller (4:42 min bis 4:45 min pro km), da ich tolle Mitläufer gefunden habe die mich mitzogen. Es fühlte sich gut an. „Das passt. Aber nicht noch mehr. Gib Obacht!“ Gleichzeitig durchfloss mich eine ordentlich Euphoriewelle. Ihren Höhepunkt nahme sie auf dem siebten Kilometer. Britney Spears feurte mich durch den MP3-Player mit „Work Bitch“ an und es begann ordentlich zu Graupeln. Ich liebe dieses Sch***-Wetter beim Laufen. Da komme ich am besten in den Tunnel rein. Mein Grinsen war dem des Jokers würdig. Meine positiven Gedanken vertrieben dann die Schlechtwetter-Wolken bereits nach einem Kilometer. Naja, schön war´s. Ich blieb im Flow. Auf jeder Runde (4,4 km) wurde mir mindestens einmal zugejubelt und es gab ein Becherchen Wasser. Alle 10 km noch ein Hydrogel hinterher. Alles wie geplant. Nach 18 km war der Stand, dass ich bereits ein paar mal unter 4:40 min/km gelaufen bin. Doch Ermüdung zeigte sich nicht. – Habe ich schon erwähnt, dass es gut lief? – Das einzige Problemchen was ich bis dato hatte waren die Halbmarathonis, die eine halbe Stunde nach uns starteten. Dadurch musste ich hier und da ein paar Umwege zum Überholen in Kauf nehmen. Halbzeit! Beim Reinhören in meinen Körper versprach dieser mir vollste Unterstützung. Wie meine Mitreisenden. Ich beschloss daher einen Kompriss. Die 4:42 min/km waren jetzt für mich als Tempo ok. Die lief ich zwar bis dahin auch schon immer wieder, aber nun war es ok mich treiben zu lassen. Der neue Plan: Auf den letzten 10 km nochmal anziehen und auf alles oder nichts setzen. Und siehe da. Es „lief weiter wie geschmiert“. Der Kilometer 32 war erreicht und ich suchte nach dem Mann mit dem Hammer. „Wo bleibt er nur?“, ging es mir durch den Kopf. Es gelang mir zwei Kilometer anzuziehen und 4:37 min/km zu laufen. Und dann war es soweit. Der Mann mit dem Hammer linste um die Ecke und gab mir einen Gehfehler. Diesmal saß ich jedoch am längeren Hebel und ignorierte ihn. Für zwei, drei Kilometer zerrte er noch etwas an meiner Schulter, doch das war es dann auch. Bei dem ein oder anderen Streckenabschnitt sah ich auf meiner Laufuhr, dass ich 4:50 min/km schnell war, konnte jedoch gleich wieder einen Gang höher schalten. Unter meiner Durchschnittspace von 4:41 min/km konnte ich aber nicht mehr laufen. Nach 42,2 km sah ich auf die Uhr und tadaaa: 3:18 h. Gewünscht habe ich mir das, hatte es aber nicht wirklich erwartet. Warum stehen aber in meiner Urkunde 3:20.38 h? Das einzige was bei diesem Lauf nicht geklappt hat, war die Ideallinie zu halten und so galt es noch 700 m mehr runterzureisen. Diese genoss ich jedoch. Ein toller Zielsprint, meine Freundin, die ein paar Meter neben mir herlief und meine jubelnde Familie sind die letzten Eindrücke eines tollen Rennens.

Mit den 3:21 h – und somit Rang 34 – bin ich echt zufrieden. Mit der zweitschnellsten Zeit, die man bisher gelaufen ist, darf man das glaube ich auch. Mein Endziel, die 3:12 h zu knacken, ist definitv in Reichweite. Ich war und bin happy. Es bleiben ebenso tolle Bilder und Gefühle im Kopf, wie mein Sportgeruch in den Sitzen des Auto auf der Rückreise hängen blieb. Duschen gab es nämlich nicht. Mit dieser Vorstellung verabschiede ich mich nun von euch. Viel Spaß bei euren Winterläufen.

Movember-Marathon

Nein, ich habe mich nicht verschrieben. Movember stimmt. Im November lassen sich Männer einen schneidigen Schnauzer stehen um auf Männerkrankheiten aufmerksam zu machen und Spenden zu sammeln. Wieder nein, die Erkältung ist nicht gemeint, sondern z. B. Prostata- und Hodenkrebs. Dies nennt man jedenfalls Movemeber.

Ich schließe mich jedoch nur dem Bart-Thema an. Zusammen mit bärtigen Tieren (Walroß, Bartagame, Ziege, Kaiserschnurrbart-Tamarin, Bartgeier, usw.) möchte ich Spenden generieren. Für eine gesunde Umwelt. Damit diese tollen Tiere weiter Lebensraum haben. Und dieses Wochenende tue ich auch was dafür. Showdown! Am Samstag, den 25.11. um 10 Uhr, startet der Marathon auf dem Hockenheimring. Hier werde ich mich mal wieder an den 42 km versuchen. Während ich die 9 Runden drehe, würden wir (Ziege, Affe & Co. und ich) uns riesig über ein paar Spendengelder freuen. Ich werde mein Bestes geben, um mir jeden einzelnen Euro zu verdienen.

Um noch besser performen zu können habe ich mir vor zwei Wochen sogar nochmal ein paar Laufschuhe gegönnt – die Asics „Magic Speed“. Die Treter gehören zu der neuen Generation mit Carbonplatte. Das sind die Schuhe, die gerade die Rekordwelt im Marathon aufmischen. Bei entsprechendem Laufstil, soll der Schuh durch die Platte mehr Vortrieb bringen, da der Fuß besser/schneller abrollt. Bei normalen Rennschuhen hat man schon das Gefühl nichts anzuhaben… aber mit denen fühlt es sich an als ob man Ballerinas mit Sohlen anhat. Woher ich weiß, wie sich Ballerinas anfühlen? Darüber schreibe ich vielleicht auch mal einen Beitrag 😉 . Genau diese Leichtigkeit ist aber ein weiterer Grund, weshalb der Schuh einem ein paar Sekuden „schenkt“. Des Weiteren bietet das Laufgerät zwar schon eine gewisse Dämpfung, für einen lockeren Dauerlauf mit viel Gewicht, ist der Schuh aber eher ungeeignet. Wettkampf, Straße, Schnell steht hier im Vordergrund. Für mich fühlen sich die Asics ganz gut an. In der letzten Einheit, mit 19 km, konnte ich nicht klagen. Mal sehen, wie sie sich bei 42 km so machen. Zu meinen anderen beiden Laufpaaren sind sie zu meinem Training eine sehr gute Ergänzung. Für diejenigen, die einfach nur gemütlich laufen möchten, sind sie unnötig oder gar ungeignet. Der Furchenschnabel-Bartvogel Bartholomäus und ich verabschieden uns nun jedenfalls. Denkt an uns! Wir denken an Euch! Time 2 Play!

Kaiserschnurrbart-Tamarin
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Furchenschnabel-Bartvogel

Die Neue

Zuletzt habe ich von meinem WWF-Account berichtet. Zum Glück ist kein neuer Account nötig und ich habe wieder Zugang dazu. Was allerdings neu ist ist meine Sportuhr. An dieser Stelle bedanke ich mich bei meiner acht Jahre alten Polaruhr für die Treue und die tausenden an gemeinsamen Kilometern. Mögest du in Frieden Ruhen. Das Band löste sich langsam vom Display und die Knöpfe blieben beim Drücken immer wieder mal hängen, was dann manchmal meine Trainingseinheiten löschte. Diese Woche habe ich mich nach einer neuen Uhr umgesehen. Wie die Zeit vergeht. Bei meiner Alten war die Pulsmessung nur unter Verwendung eines Brustgurts möglich. Jetzt geht das ja lässig ohne. Für meinen Geschmack muss eine Uhr aber eben nur die Zeit messen können. Mit Pace und Rundenzeit, ok. Aber mir beim rückwärts Einparken helfen, bei Lieferando bestellen oder Spotifiy-Zugang ermöglichen… da bin ich zu sehr old school. Nach mangelhafter Beratung und zu ekligen Preisschildern (500€ plus für eine Uhr) habe ich mich dann einfach im Internet umgesehen und wurde fündig. Unter 200 €, mit nur den Funktionen die mir wichtig waren (Herzfrequenz, zum Schwimmen geeignet, ohne Touch-Display und mit möglichst wenig weiterem Zusatzzeug). Es wurde wieder eine Polar-Watch, die Polar Pacer. Es gibt ja zig Uhren die mehr können. Aber mir reicht das. Ich will ja nur laufen und sehen wie schnell ich bin. Fertig! Erfreulicherweise hat das Einrichten der Uhr auch nicht lange gedauert (davor hat mir echt gegruselt). Dies ging ohne Smartphone o. ä. innerhalb von fünf Minuten. Somit konnte ich sie gleich beim gestrigen Training testen. Ein toller Nebeneffekt war die Vibration nach jedem gelaufenem Kilometer. Bisher musste ich selbst immer darauf achten, dass ich die Zwischenzeit mitbekomme. Mal sehen, wie lange ich brauche, bis ich alle weiteren Funktionen getestet habe. Da nun die letzten Wochen vor dem Marathon trainingstechnisch entspannter werden, kann ich mich ja ggf. mal ein paar Tests stellen, die meine Uhr für mich bereithält. Ich werde berichten.

Quelle: www.polar.com/de/pacer

WWF (Klima-)Krise

Die Umwelt hat es schwer mit uns. Sie steckt in einer schweren Krise. Neben den vielen anderen Weltproblemen scheint sie wieder in Vergessenheit geraten zu sein. Doch auch hier geht es um Leben. Egal ob mit zwei, vier, sechs, acht oder keinen Beinen. Daher möchte ich seit langem einmal wieder zum Spenden aufrufen. Doch weshalb jetzt erst wieder? Leider ist mir mein Passwort zu meinem Spendenaccount abhanden gekommen. Daher wollte ich nicht groß die Werbetrommel rühren, wenn der akutelle Spendencode nicht funktioniert. Doch nun FUNKTIONIERT der SPENDENCODE wieder. Also keine Zurückhaltung mehr. Der WWF hat es nach nun 2 Monaten + Sommerpause (siehe letzter Artikel) endlich geschafft zumindest die Spendenzeit zu verlängern. Für mein doch recht simples Problem scheinen die studentischen Hilfskräfte jedoch noch nicht den passenden Schlüssel gefunden zu haben. Zum Glück habe ich nun jedoch jemanden beim WWF gefunden, der mir aus meiner Spenden-Krise helfen kann. Gut drei Wochen vor dem Marathon am Hockenheimring, würde ich nämlich gerne wieder Zugriff zu meinem Account haben. Doch wie gesagt: Für euch stellt das keine Schwierigkeiten dar. Mit diesen Zeilen bringe ich euch hoffentlich nur etwas zum Kopfschütteln: Mal sehen ob über mich oder den WWF. Der Umwelt wird es egal sein, also schüttelt auch bitte eine Kleinigkeit aus eurem Geldbeutel. Mutti Nature und ich sagen schn einmal „Danke“. Zeitnah gibt es dann auch wieder einen Artikel über das Laufen. Bis bald und „Time2Play!“

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