Nico runs 4 nature

Time 2 Play!

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Tabaluga Spendenlauf

Wochenende. Heißt: die lange Laufeinheit für diese Woche ist fällig. Zur Zeit sind das 30 km. Die letzten 10 km sind meist etwas langatmig, denn für 30 km muss schon etwas mehr Zeit investiert werden. Heute war das aber anders, denn heute habe ich beim Spendenlauf in Vöhringen teilgenommen. Das dort ansässige Rote Kreuz hat diesen Lauf organisiert. Die Spendengelder gehen an die „Tabaluga Kinderstiftung“ die Kindern in Not hilft.

Der Modus ist schnell erklärt. Man sucht sich Spender die für jede gelaufene Runde einen bestimmten Betrag zahlen. Auf meiner Spendenliste standen die Mitglieder des Bezirksausschusses Jugend (BAJ) Schwaben vom Jugendrotkreuz. Rotkreuzmitglied bin ich nämlich auch. Der Deal: Die anderen spenden, ich laufe. Abgemacht =D! Zurück zum Spendenlauf. Leider fand der in einer Dreifachturnhalle statt. Etwas Bedenken hatte ich also schon, dass das meine Knie nicht so toll finden. Eine Runde war ca. 150 m lang. Bei einer 30 km-Einheit kommt also ordentlich was zusammen. Doch alles ist mehr als gut abgelaufen. Der Hauptgrund dafür war eine super tolle Unterstützung. Drei meiner Spender waren mit dabei und haben mich tatkräftig unterstützt und jede einzelne Runde gefeiert. Vom Applaus getragen lief ich wie auf Wolken. Noch dazu war anfangs die Halle recht leer, so dass mein wohl etwas zu laut geäußerter Liedwunsch 500 miles auch noch abgespielt wurde. Fand ich irgendwie passend.

Zuerst dachte ich, dass es sehr zäh wird nur eine Halle abzulaufen, doch so easy habe ich mein Wege-Soll selten absolviert. Letzten Endes sind es 240 Runden geworden. Das war, so die Organisatoren, der Spitzenwert. Ein weiterer Grund zur Freude. Meine Knie? Die fühlen sich super an. „Doch wie viel Kohle ist nun eingesammelt worden?“ fragt ihr euch jetzt bestimmt. Für einen tollen Zweck kamen satte 624 € zusammen. Ich freue mich tierisch darüber. Vielen vielen Dank an dieser Stelle an meine Unterstützer. Und so endet nun die Story einer erlebnisreichen Laufeinheit.

The One And Only

Seid ich mit dem Marathonlaufen angefangen habe, gibt es für mich nur eine Anlaufstelle von der ich meine Laufschuhe hole. Den Runner´s-Shop! Bitte nicht mit Runners Point verwechseln. Der Laden meines Vertrauens liegt in der Nähe der City Gallery. Doch warum Runners-Shop? Hier bekommt man neben guten Preisen auch eine tolle individuelle Beratung. Man bekommt die Feinheiten eines Schuhs erklärt. Wie nahe liegt der Fuß auf der Straße? Wie viel „Stütze“ hat man am Fuß? Wie viel Dämpfung braucht man? Den Schuh mal zum Laufen ausprobieren? Kein Thema, einfach mal ein paar Meter die Bäckergasse auf und ab. Für Stammkunden wird sogar eine Schuh-Vita angelegt, an der man erkennen kann mit welchen Schuhen man zuletzt die Straßen unsicher gemacht hat. Darüber hinaus erhält man auch so immer wieder ein paar Tipps oder tauscht sich über Läufe und Techniken aus. Für mich gehört ein Paar (zuletzt zwei Paar) Schuhe zu jedem neuen Laufprojekt dazu, quasi als Projektstart. Ein toller Ort um Energie für ein Läuferevent zu sammeln. Doch warum immer wieder neue Schuhe? Die Sohle bzw. Dämpfung eines Schuhs hält ca. 700 – 1000 km. Bei einem Marathontraining ist der Schuh dann also verbraucht. Er lässt sich immer noch gut tragen und ist bequem, um die Füße jedoch zu schonen sollte man sich dann aber schon neue Schlapppen besorgen. Bei Einheiten im niedrigen einstelligen Bereich, kommt das nicht zum Tragen (ohne Wertung für diese Distanz!) doch wenn es länger wird und man langfristiger diesen Sport betreiben möchte, so sind gute Schuhe wichtig. Am besten wäre sogar sich zwei Paar parallel zu besorgen und zwar verschiedene. Das liegt daran, dass man in jedem Schuhe ein anderes Gefühl hat. Beim Wechsel mit zwei Paar gewöhnt sich der Fuß keinen „Mist“ beim Laufen an und es werden auch ein paar andere Muskelgruppen angesprochen. Darum eben zwei Paar. Mit meinen Neuen hatte ich bereits schon das Vergnügen bzw. mit deren Vorgängern. Jetzt habe ich die Asics „GT-2000 IO“ und die Brooks „Launch GTS 6“ am Fuß. Ok, dass soll es dann mal gewesen sein. Zeit die Teile einzulaufen. Time 2 Play!

Etappe gefunden!

Der Jahresbeginn ist vorbei und Stück für Stück füllt sich der Terminkalender. Doch auch ein anderer Kalender wird Tag für Tag, Woche für Woche und Kilometer für Kilometer abgearbeitet. Der Trainingsplan. Am Ende dieses Plans steht immer wie schnell man nun einen Marathon laufen kann. Auf meinem steht eine Zeit von 3:22h. Was bis jetzt aber nicht klar war: Wo laufe ich den Marathon? Auf diese Frage gibt es nun eine Antwort. Ich werde am 21. Mai am Regensburger andré media Marathon teilnehmen. Nahe gelegen und ein Citymarathon, also gut geeignet um seine Zielzeit auch laufen zu können. Das Schöne ist hier, dass man zwei/drei Mal durch die Altstadt muss und man sogar auf der bekannten Steinernen Brücke laufen darf. Da bei diesem Lauf die Viertel-Marathon-Distanz mehrmals gelaufen wird, bekommt man auch gute Orientierungspunkte an denen man sich entlanghangeln kann. Zudem wird das wohl ein nettes Wochenende im Sommer an dem man es sich gut gehen lassen kann. Mit diesem Zwischenziel vor Augen lässt es sich nun deutlich leichter trainieren. All das sind viele Gründe sich zu freuen. Nachdem ich meine Erkältung wieder los habe, kann ich wieder die Laufschuhe anziehen und mich weiter an die Vorbereitung machen. Aroo! Los geht´s! –> Clip: Regensburg Marathon

Streckenplan Marathon

Happy Birthday

Man wird nicht jünger. Die Jahre vergehen wie die gelaufenen Kilometer. Falls jemand also nicht für den sportlichen Aspekt spenden möchte, dann gerne für die vollbrachten Jahre =).

Im Alter lässt auch das Gedächtnis nach. Letztes Wochenende musste ich wieder darunter leiden. Es sollte über einen Radweg nach Dasing gehen. 27 km hin und zurück. Die Strecke war neu und auf dem Rückweg nicht so gut ausgeschildert. Die „kleinen“ und „netten“ Örtchen konnte ich mir nicht merken. Es waren einfach zu viele. Schwupps und wieder 5 km mehr. Diese schmerzen bei einer langen Distanz aber deutlich mehr. Nun ja, für diese Woche habe ich meine Trainingseinheiten schon absolviert, weshalb ich über das Wochenende eine ruhige Kugel schieben kann. Im wahrsten Sinne. Heute Abend wird nämlich gebowlt.

Bis die Tage ihr Lieben.

Wer´s nicht im Kopf hat hat´s in den Füßen

Der Silvesterlauf liegt hinter mir. Endlich habe ich Zeit, oder besser die Lockerheit, meine neue Laufeinheit zu erkunden. Ich bin an keine flachen Strecken ohne Ampeln usw. gebunden. Also habe ich mich diese Woche mal umgesehen. Heute wollte ich am Nachmittag einen schönen 10er laufen. Dafür bin ich in ein nahegelegenes Waldgebiet gelaufen. Mit schönen An- und Abstiegen. Trail – was soviel heißt wie mitten durch die Pampa – war auch dabei. Als ich den Trail wieder verlassen haben waren dann die ersten 5 km gelaufen. Ich stehe an einer Hügelkuppe und entschließe mich noch einen halben Kilometer weiterzulaufen um die Abenddämmerung und die tolle Landschaft zu genießen. Natürlich merke ich mir die Stelle, an der ich vom „Outback“ wieder zum Laufweg gekommen bin. Natürlich? Pustekuchen! Keine Ahnung mehr wie es zurückgeht. Ich war mir sicher, dass ich noch im Hellen zurückkomme, so dass ich auch kein Licht mitgenommen habe. Smartphone? Bestimmt nicht, ich will mich ja entspannen. „Tja, dann muss ich mich nun etwas sputen.“ Vielleicht da entlang? Nope! Zumindest erreiche ich aber eine Stelle, zu der ich schon immer mal wollte, jedoch nie den Weg dahin gefunden habe. Und hoppla… Da ist ja sogar ein Trimm-Dich-Pfad. Zum Glück finde ich den Eingang des Pfades an dem eine Karte prangt. Mist! Kissing steht nicht drauf. Aber wieder Glück gehabt. Aufgrund meiner anderen Erkundungstouren sagen mir die Käffer (Entschuldigung, Ansammlung von wenigen Häusern) etwas. „Da lang also, da steht sogar ein gelbes Schild an der Landstraße. Priiimaaaa.“ Um es kurz zu machen. Die Richtung war falsch und nachdem ein erneuter Versuch durch den Wald wieder scheiterte bin ich eben in die andere Richtung der Landstraße gelaufen. Den Wald konnte ich mir nämlich schenken. Denn nun ist es dunkel geworden. Und endlich. Ich lande in einer Ortschaft die ich kenne. Uups. Noch 6 km bis nach Hause. Die führten u. a. durch den Wald. Gar kein Licht. Gerade so konnte ich einen kleinen grauen Weg erspähen, der noch nicht vom Laub bedeckt wurde. Und siehe da. Ich weiß wieder wo ich bin. Jetzt kann ich mich sogar an dem wundervollen wolkenlosen Sternenhimmel erfreuen. In Kissing angekommen mache ich noch einen Extrakilometer, so dass aus den ursprünglichen 10 km tatsächlich 20 km geworden sind. Wer es eben nicht im Kopf hat … Daheim angekommen musste ich als erstes einfach nur lachen. Was für eine unfassbar geile Laufeinheit. Von wegen Laufen ist langweilig.

Die finalen Meter

Im wahrsten Sinne des Wortes. Nun zum Jahresende ging es endlich zum Silvesterlauf. Durch diesen Lauf fing meine Marathon-Leidenschaft an. Da lag doch mal ein Flyer zum Great-Wall-Marathon rum. „Wenn ich mal einen Marathon laufen sollte, dann den!“, dachte ich. Beim „Wenn“ und beim „Einen“ blieb es ja bekanntlich nicht… Aber ich verliere mich. In den letzten Jahreswochen habe ich nochmal mein Bestes gegeben. Viermal die Woche trainiert und bin weiter bei Intervallen und Bergsprints geblieben. Dazwischen mal für die Ausdauer 15 km absolviert. Es war schön zu sehen, dass mich mein Körpergefühl auch ohne festen Trainingsplan gut nach vorne gebracht hat. Doch an diesem Montag der Rückschlag. Erkältung! Plötzlich bin ich 90 s langsamer als noch vier Tage vorher. Da bin ich meine derzeitige Bestzeit mit 41:30 min für 9,7 km gelaufen. Nicht spektakulär, muss aber auch erst mal gelaufen werden. Und nun? Wie schnell geht es heute? Ich habe ja ganze fünf Tage nicht mehr trainiert.

Am Gersthofer Stadion angekommen, habe ich zunächst meine Startunterlagen abgeholt und mich gemächlich warm gemacht. Dann galt es sich kurz vor dem Start in der Masse zu platzieren. Nicht zu weit vorne, um Schnellere nicht zu behindern, aber auch nicht zu weit hinten um ebenfalls keinen Slalom durch andere Teilnehmer laufen zu müssen. Bei dieser Renndistanz machen diese Sekunden schon etwas aus. Man hat ja schließlich seine Wunschzeit im Hinterkopf. Der Lauf beginnt gleich mit einem kleinen Anstieg ins Stadtzentrum und führt dann sofort wieder hinunter ins Stadion. Jetzt geht der eigentliche Lauf erst richtig los. Hinein in die Lechauen heißt es dann. Dort ist der Auenhof der Wendepunkt des Laufs und führt vorbei an einem Pferdehof und einem Golfplatz. Genau hier gilt es nochmal alles aus sich herauszuholen oder sogar den Schlussspurt einzuleiten. Nur noch ca. 2 km, die von vielen Punkten gesäumt sind an denen man sich entlanghangeln kann. Zuletzt führt die Strecke über die Lechbrücke und ins Stadion hinein, wo abschließend die finalen Meter des Laufs und eben auch des Kalenderjahres in Form einer Stadionrunde zu absolvieren sind. „Nochmal schneller. Auf geht´s!“ Alles Kopfsache. Gerade bei den letzten beiden Kilometern kann man noch viel Zeit und einiges an Plätzen reinholen. Auf dem Ranking sieht das nicht nach viel aus, fühlt sich aber zum Abschluss super an.

Meine Zielzeit: 41:40 min für 9,6 km. Jetzt kann man erst einmal ordentlich nach Luft schnappen und danach einen warmen Tee genießen. Schön ist es auch immer wieder ein paar alte bekannte Gesichter zu sehen. So auch heute. Nachdem ich dann durch den Finisherbereich geschlendert bin ging es direkt ins Auto um, bevor der Autoschlüssel umgedreht wurde, nochmal zufrieden die Medaille anzusehen. Ja, angesichts dieser eher miesen Woche bin ich happy, dass zumindest so eine Zeit noch herausgekommen ist. Eine 41er Zeit mit einem tollen Endspurt mit drei Mitläufern.

Zum Trainingsbeginn habe ich mir eine bessere Zeit vorgestellt. Die Realität ist aber auch gut. Eine 41er Zeit mit einem tollen Endspurt. Das eigentliche Ziel, nämlich wieder eine gute Grundfitness zum Marathontraining aufzubauen, habe ich ja schließlich erreicht. Und so freue ich mich über beides: Die finalen Meter, die ich dieses Jahr noch gelaufen bin, und die vor mir liegenden Meter im neuen Jahr.

Und wo wir schon beim Freuen sind… bitte spendet doch eine Kleinigkeit für den WWF. Happy New Year an alle Leser =)

Was bisher geschah …

Der erste Trainingsmonat ist vorbei. Ebenso wie die erste Spendenaktion für den WWF. An dieser Stelle möchte ich mich vielmals bei allen bisherigen Spendern bedanken. Danke, danke, danke! 270 € in nur einem Monat können sich sehen lassen. Warum steht das Spendenkonto wieder auf „null“? Die Spendenaktionen des WWF sind immer auf einen Monat begrenzt. Also auf geht´s. Spenden und Gutes tun.

Was war sportlich los? Ich konnte mir wieder einen schönen Trainingsrhythmus aufbauen. Vier mal in der Woche zu trainieren klappt recht gut. Schon in der zweiten Woche bin ich einen Halbmarathon gelaufen. Ausdauer ausbauen. Bis ich die 45 min für die 10 km geknackt habe, hat es jedoch etwas länger gedauert. „Grrrr, mist!“, dachte ich. „Das hat doch im September schon nach zwei Wochen geklappt!“ Also bin ich in der Woche darauf viel Intervall gelaufen. Ole ole, welch ein Spaß (hoffe euer Sarkasmusdetektor funktioniert). Natürlich dürfen Einheiten mit krassen Steigungen dann auch nicht fehlen. Hierfür habe ich einen steilen Kirchberg ausgewählt. Oben angekommen, kann man dann noch ca. 4 Stockwerke an Treppen zu einer schönen Kapelle hochlaufen. Ein Gefühl wie Rocky Balboa und einen wahnsinnig tollen Ausblick über Augsburg. Das alles war es wert. Die 45 wurden anschließend unterboten und zwar so souverän, dass ich schon die 44 min vor Augen hatte. Stand gestern, habe ich die nun auch schon zum zweiten Mal unterschritten. Mal sehen, was bis zum Silvesterlauf noch geht. Ach ja, für den habe ich mich bereits auch schon angemeldet.

Über mich

Wer bin ich eigentlich? Was mache ich hier? Warum laufen?

Viel zu viele Leute glauben, der Marathon beginne erst bei Kilometer 35. Die Wahrheit aber ist, dass die ersten Kilometer die wichtigsten des Rennens sind. Wer hier einen Fehler macht, hat keine Chance, seine Ziele zu erreichen.

Bill Rodgers

Schuhe an und los. Es braucht nicht viel, um laufen bzw. joggen zu können. Und nein, es ist eigentlich gar nicht langweilig. Wie schnell, wie lang und wohin oder auch mit wem man läuft kann man super variieren und eben interessant machen. Was mir jedoch am besten am Laufen gefällt, ist an seine Grenzen zu kommen und die auch mal zu überwinden. Deshalb bin ich ein Fan von der Marathon- also Langdistanz. Es geht mir dabei schon auch um eine gute Zeit, aber nicht nur. Auf ebener Strecke Bestzeit laufen? Warum nicht. Richtig spannend wird es aber doch erst, wenn man die Komfortzone verlässt und Strecken wählt, die komplett aus der Norm fallen. Warum kein Marathon in der Wüste? Im Schnee? Auf einem Berg? Ein Marathon ist immer etwas Besonderes, aber verknüpft mit solch einem Eventcharacter hat man gleichzeitig auch ein grandioses Abenteuer gesammelt. So geht es mir zumindest. Ich sammle gerne Abenteuer. Warum nur von etwas schwärmen? Selbst machen und erleben ist doch um so vieles besser. Ach und übrigens: Mein Name ist Nico Hirschbolz, Baujahr 1984 =). hier.

Mongolian-Sunrise-2-Sunset-Marathon
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